Woher kommt Ayurveda?

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Die älteste überlieferte ganzheitliche Heilkunde der Menschheit kommt aus Indien und Sri Lanka und doch wäre es falsch, sie als indische Medizin zu begreifen. Die ersten vedischen Texte sind über 3500 Jahre alt, in Lehrbüchern niedergeschriebene Erkenntnisse, die aber bereits lange zuvor in mündlicher Tradition von Generation zu Generation weitergegeben wurden. Daher gehen manche Schätzungen von 5000 Jahren aus.


Ayurveda - das Wissen vom Leben

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Das Wesen des Ayurveda besteht in der Kunst, gesund zu leben und sanft zu heilen. Der Name setzt sich aus zwei Worten der Sanskrit-Sprache zusammen: Ayus heißt Leben, Veda bedeutet Wissen. Ayurveda lehrt uns, nach welchen Grundsätzen wir leben können, um unser Wohlbefinden zu steigern. Es kann uns zu einem gesunden, glücklichen und friedvollen Leben auf allen Ebenen führen.?Ayurveda wird seit etwa 5000 Jahren praktiziert. Damit ist es eines der ältesten Gesundheitssysteme der Welt. Diese ganzheitliche Naturheilkunde strebt ein vollkommenes Gleichgewicht aller Körperteile und geistigen Funktionen an.

Die Einheit von Körper, Seele und Geist, den Sinnen und der Umwelt ist höchstes Ziel des Ayurveda.


Ayurveda behandelt den Menschen, nicht die Krankheit

Die Gesundheit wird in der ayurvedischen Heilkunde als Harmonie oder Einheit des Bewusstseins mit den Körperfunktionen beschrieben. 

Ayurveda lehrt eine gesunde Lebensführung und zeigt, wie man Krankheiten auf natürliche Weise begegnen kann. Im Mittelpunkt der ärztlichen Bemühung steht immer der ganze Mensch - sein Körper, sein Geist und seine Seele und vor allem: die Auswirkung der Umwelt auf ihn.

Krankheit ist also eine Störung der Balance und Ayurveda kann dem Organismus helfen, sich selbst zu heilen und wiederherstellen.


Die Doshas (Bioenergien)

Doshas sind individuelle Muster, der „Fingerabdruck“ des gesamten Menschen in jeder Zelle. Es sind unterschiedliche Energien deren Mischung den „Typ“ ausmacht.  
 In der Typologie spricht man von unterschiedlichen Temperamenten oder Lebensenergien, den sogenannten Doshas.
Dosha bedeutet wörtlich übersetzt „(den Körper) beeinflussende Faktoren“, vereinfacht „Bioenergien“. Diese kommen nach ayurvedischer Vorstellung in jedem Organismus vor. Dabei dominieren meist ein oder zwei Doshas, seltener alle drei. In einem gesunden Organismus sollten sich diese „Energien“ oder „Temperamente“ in einem harmonischen Gleichgewicht befinden. 

Vata
steht für Bewegung und Fluss. Es ist für alle Bewegungsabläufe im Körper verantwortlich, steuert das Nervensystem, den Kreislauf, die Atmung, die Ausscheidungsprozesse und die Aktivität des Geistes.

Pitta
ist das Stoffwechselprinzip und reguliert die Tätigkeit des Verdauungssystems, den Wärmehaushalt und den Stoffwechsel. Auch der Intellekt und die emotionale Ausdrucksfähigkeit unterstehen der Funktion von Pitta.

Kapha
ist das Strukturprinzip. Es bildet das Gerüst der Materie und ist für den Flüssigkeitshaushalt und die natürlichen Abwehrkräfte verantwortlich.

Das ausgewogene Miteinander von Vata, Pitta und Kapha schafft Gesundheit; wenn das Gleichgewicht verloren geht, entstehen Krankheiten.


Dem Leben mehr Jahre – den Jahren mehr Leben

Im Vordergrund des Ayurveda stehen die Entgiftung und Harmonisierung des Körpers durch Heilkräuter, eine spezielle ayurvedische Kost und Behandlungen wie Massagen, Dampfbäder oder Ölgüsse.

Ayurveda erweist sich als sehr erfolgreich unter anderem bei der Behandlung folgender Beschwerden: Diabetes, Stresssymptome, Schlafstörungen, Migräne, Kopfschmerzen, Übergewicht, Hautprobleme, erhöhtes Cholesterin, hohen Blutdruck, Depressionen, Bronchialasthma, Atemwegserkrankungen, Arthritis, Schlaganfall, Burn-Out-Syndrom.

 

Schaut in euer Herz und ihr werdet erfahren,
daß in euch etwas lebt,
das kein Feuer verbrennen und kein Meer ertränken kann.

Asiatische Weisheit